Wissenswertes zum Edelmetall Silber

Wertentwicklung, Verwendung und Zukunftsaussichten

Silber – eine Erfolgsgeschichte seit über 4.000 Jahren

Schreiben Sie daran mit!

Warum in Silber investieren:

Silber ist ein Edelmetall mit einer ca. 4.000 jährigen monetären Tradition. Die Geschichte des Geldes wurde bis zum Jahr 1971 entweder durch einen Bimetallstandard (Gold und Silber als Geld bis ca. 1870) oder einen Goldstandard (Gold als Geld bis 1971) geprägt, in dem Waren, Güter und Dienstleistungen in Gewicht Gold oder Silber bezahlt wurden.

Unsere heutige Gesellschaft kennt kaum die Historie des Geldes, wir vertrauen derzeit einem Kreditgeld, sei es Dollar, Euro oder Pfund, welches durch den ihm inhärenten Zinseszinseffekt zu einer ständig wachsenden Geldmenge führen muss. In der Geschichte der Menschheit gab es bereits ca. 600 Kreditgeldsysteme, die nach kurzer oder längerer Zeit allesamt gescheitert sind.

Von daher erscheint uns eine Basisinvestition in Silber als eine vernünftige und sinnvolle Ergänzung zu den anderen persönlichen Anlagen, denen wir uns nicht ganz entziehen können.

Während Gold bis zum Jahr 1971 noch Teil des Weltfinanzsystems war und auch heute noch von Zentralbanken aller Nationen als Reserve gehalten wird, hat Silber aufgrund seiner physischen und chemischen Eigenschaften in den letzten ca. 100 Jahren einen ganz eigenen Weg eingeschlagen.

Silber ist der beste elektrische Leiter unter den Metallen und einer der besten Leiter von Wärme. Des weiteren ist die Reflektion von Lichtstrahlen bei keinem anderen Metall so effektiv wie bei Silber, was in der Spiegelindustrie genutzt wird. Wir nutzen alle unbewusst Silber in kleinsten Mengen in unseren Handy`s, Fernsehern, Spiegeln und anderen elektrischen Verbindungen. Motortechnik, Computertechnik, Solar, Photovoltaik, Batterien, Photographie, Biochemie (u.a. Wasserfilter) sind weitere Einsatzgebiete, wobei festzuhalten bleibt, dass hier die gesamte Vielzahl der Nutzungen allein schon aus Platzgründen nicht vollständig aufgelistet werden kann.

Bitte halten Sie sich in Erinnerung, dass Silber seit Jahrtausenden abgebaut wird. Es gibt heutzutage nur wenige Primärminen, die hauptsächlich Silber fördern. Die größten Quantitäten an Silber werden als Nebenprodukt der Gold-, Kupfer-, Zink- und Bleiförderung gewonnen.

Vielleicht ist es für Sie überraschend zu erfahren, dass aufgrund der vielfältigen und sich ständig erweiternden Nutzungsmöglichkeiten seit vielen Jahren ein Defizit zwischen der Förderung (incl. Recycling) und dem Verbrauch von Silber besteht. Das bedeutet, dass wir seit vielen Jahren mehr Silber verbrauchen als gefördert wird.

Aus dem Jahr 1900 sind Daten bekannt, die auf oberirdische Reserven von ca. 12 Mrd. Unzen hinweisen. Diese Reserven sind durch die industrielle Revolution und die technischen Errungenschaften der letzten 30 Jahre fast vollständig verbraucht worden.

Ein so existentiell wichtiger Rohstoff wie Silber erscheint uns, unter Berücksichtigung all seiner Verwendungsmöglichkeiten und seiner monetären Vergangenheit, gerade in einer Krisensituation wie heute, als ein langfristig sinnvolles Investment.

Warum in physisches Silber investieren:

An einem Tag werden an den verschiedensten Stellen in den unterschiedlichsten Ländern der Welt ungefähr 500.000 Unzen Silber physisch verkauft. Der größte Teil davon wird in granularer Form an die Industrie verkauft, ein kleinerer Teil in Unzen oder Barren an Investoren.

Zur selben Zeit handeln Menschen an den unterschiedlichen Börsen in den unterschiedlichsten Ländern der Welt an einzelnen Tagen in weniger als 5 Minuten bis zu 100 Millionen Unzen Silber.

100 Millionen Unzen entsprechen ca. einem Zehntel der weltweiten Jahresförderung und dieser Umstand dürfte jedem, der sich etwas näher mit der Verfügbarkeit von Silber beschäftigt, deutlich machen, das es den Börsen nicht an Papier, wohl aber bald an physischem Silber mangelt.

Deswegen investieren wir nur physisch und niemals über Papierderivate in Silber.

Wir zitieren hier einen großen Mann der deutschen Geschichte, der bereits vor Jahrhunderten folgendes verfasste:

Kanzler:
„Beglückt genug in meinen alten Tagen.
So hört und schaut das schicksalschwere Blatt.
Das alles Weh in Wohl verwandelt hat.
Zu wissen sei es jedem, der`s begehrt:
Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.
Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand, Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.
Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz, sogleich gehoben, diene zum Ersatz.“

Kaiser:
„Ich ahne Frevel, ungeheuren Trug!
Wer fälschte hier des Kaisers Namenszug?
Ist solch Verbrechen ungestraft geblieben?“

Schatzmeister:
„Erinnre Dich!
Hast selbst es unterschrieben; erst heute Nacht.
Du standst als großer Pan, der Kanzler sprach mit uns zu Dir heran:
Gewähre dir das hohe Festvergnügen, des Volkes Heil, mit wenig Federzügen.
Du zogst sie rein, dann ward`s in dieser Nacht durch tausendkünstler schnell vertausendfacht.
Damit die Wohltat allen gleich gedeihe, so stempelten wir gleich die ganze Reihe.
Zehn, Dreißig, Fünfzig, Hundert sind parat.
Ihr denkt Euch nicht, wie wohl`s dem Volke tat.
Seht Eure Stadt, sonst halb im Tod verschimmelt, wie alles lebt und lustgenießend wimmelt!
Obschon dein Name längst die Welt beglückt, man hat ihn nie so freundlich angeblickt.
Das Alphabet ist nun erst überzählig, in diesem Zeichen wird nun jeder selig.“

Kaiser:
„Und meinen Leuten gilt`s für gutes Gold?
Dem Heer, dem Hofe genügt`s zu vollem Sold?
So sehr mich`s wundert, muß ich`s gelten lassen.“

Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Stuttgart, 1832.

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