Der Zyklus Wechsel

Langfristige Zyklen erkennen – und danach handeln

Die zyklischen Entwicklungen unserer Welt

Wer löst die Probleme? Die führenden Köpfe der Zentralbanken?

Langfristige Zyklen in unserer heutigen Zeit zu erkennen und zu kommunizieren bedeutet, sich dem „Main Stream“, also der allgemeinen Erwartungshaltung der Masse der Bevölkerung zu widersetzen.

Dies führt in aller Regel dazu, dass die Menschen, die sich dieser Zyklen nicht bewusst sind dazu tendieren, Ihrer Meinung zu widersprechen und Ihre persönlichen, in den letzten Jahren gemachten Beobachtungen, zu präferieren und an Ihrem Verhalten, aufgrund der scheinbaren Erfolge der letzten Jahre, nichts zu ändern.

Unsere Welt besteht aber nicht aus linearen Entwicklungen, unsere Welt besteht aus zyklischen Entwicklungen. Diese verlaufen am Anfang langsam, für den Menschen kaum wahrnehmbar, nehmen dann an Geschwindigkeit zu und enden in sehr schnellen, abrupten Entwicklungen, die in der Folge den derzeitigen Zyklus beenden und einen neuen Zyklus beginnen lassen.

Während der gesamten Zeit versucht der „Main Stream“, die schneller und schneller werdenden Entwicklungen in sein gewohntes Weltbild zu integrieren und notfalls, falls die Problematik zu ernste Folgen aufzeigt bzw. der betreffenden Person  ungewohnte Entscheidungen abverlangt werden, zu ignorieren.

So stellt sich die heutige Situation im Finanzmarkt dar. Die Masse der Menschen ist überzeugt davon, dass sich an unserem Finanzsystem in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nichts verändern wird, denn wir haben ja schon lange Zeit (persönliche) Erfahrungen mit diesem System gemacht. Wir, die aktuelle Generation der Kunden des heutigen Finanzmarktes, verfügen über einen Erfahrungsschatz von rund 35 Jahren Finanzgeschichte.

Seit 1975, seit 1980, vielleicht auch erst seit 1985 sind wir im Finanzmarkt dabei und sind es gewohnt, dass alle Probleme durch die führenden Köpfe der Zentralbanken gelöst werden, genau wie in der Krise von 2008.

Der Finanzmarkt der heutigen Zeit

Der Finanzmarkt der heutigen Zeit basiert historisch betrachtet auf dem im Jahre 1764 vom englischen König verfassten „Currency-Act“, der die neuen Kolonien Amerikas unter das Regime der Bank of England stellte und in deren Folge die Unabhängigkeit Amerikas erfolgte.

252 Jahre Finanzgeschichte mit wechselnden Weltreservewährungen und diversen nationalen Währungen, mit exponentiell verlaufenden Inflationen und Deflationen, die die Kaufkraft einer damals der Bevölkerung vertrauten Währung in Monaten vernichtete, mit stets neuem Beginn einer nun besseren, sicheren und neuerdings seit 100 Jahren durch „Zentralbanken“ beaufsichtigten Währung, sind vergangen.

Erstaunlicherweise fanden in diesen 252 Jahren alle 42 Jahre erhebliche Rezessionen, Krisen und Änderungen innerhalb des zu der jeweiligen Zeit gültigen Finanzsystems statt. Zyklen kümmern sich nicht um bestehende Regierungen, Finanzordnungen oder Notenbanken. Sie existieren in unserer Realität und verändern stets, für die Bevölkerung quasi „von heute auf morgen“,  das scheinbar unumstößliche Weltbild der Bevölkerung.

Die Erfahrungen dieser 252 Jahre Finanzgeschichte  fehlen in den Erfahrungsschätzen der Bevölkerung unserer heutigen Zeit, die dadurch wieder einmal völlig unvorbereitet auf den nächsten Zyklus Wechsel zusteuert.  Dieser Wechsel hat im Jahr 2008 begonnen und seitdem verfolgen wir aufmerksam, dass die weltweite Verschuldung der Staaten, der Unternehmen und der privaten Verbraucher neue, nie zuvor gesehene Höchststände erreicht hat.

Finanziert wird diese Entwicklung durch eine Flut an Liquidität, die ohne wirtschaftlichen Hintergrund (die westliche Wirtschaft ist seitdem real rezessiv, die Arbeitslosigkeit im Westen seitdem stark gestiegen) zur Stützung der Märkte erschaffen und in die Märkte geschleust wird. Negativzinsen, Bail-In Gesetze, Unternehmensanleihekäufe und direkte sowie indirekte Staatsfinanzierung durch die Notenpresse sind normaler Bestandteil unseres heutigen Finanzmarktes geworden und werden es in stets steigendem Maße bis zum Ende dieses Zyklus bleiben.

Der Zyklus Wechsel

Ein Zyklus Wechsel bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes einen grundlegenden Wechsel. Basis unserer heutigen Wirtschaftswelt ist der US-Dollar und wenn wir uns die fundamentalen Daten dieser Währung ansehen macht diese Basis keinen vertrauenserweckenden Eindruck.

Wenn gerade jetzt große Staaten wie China und  Russland mit der von Ihnen geschaffenen AIIB (Asiatische Infrastrukturinvestmentbank) Ihre Vertragspartner auffordern, bilaterale Geschäfte ohne die Nutzung des US-Dollars abzuwickeln wissen Sie, dass monumentale Veränderungen in unserem Währungsgefüge begonnen haben. Diese Veränderungen beginnen wie immer langsam, unauffällig und enden in schnellen, abrupten Bewegungen.

In diesem Fall beendet diese Bewegung die Weltreservewährung der letzten 100 Jahre, mit allen Konsequenzen für die Bevölkerungen der westlichen Welt.

Im Jahre 1974 (vor genau 42 Jahren) wurde der amerikanischen Bevölkerung erstmals seit rund 41 Jahren (1933) wieder erlaubt, physische Goldmünzen zu besitzen. Heute im Jahr 2016 (42 Jahre später) ist Amerika dermaßen verschuldet, das auf jeden der rund 310 Millionen Einwohner rund 60.000,- US-Dollar an öffentlichen Schulden entfallen.

Um nur annähernd die Schulden bedienen zu können, müsste die amerikanische Wirtschaft in den kommenden Jahren förmlich explodieren, um die Schulden zurück zu zahlen müsste die amerikanische Wirtschaft dies zukünftig über viele Jahrzehnte hinweg  tun.  Halten Sie das für realistisch?

Wir sind heute, im Jahr 2016, mittendrin im Zykluswechsel und ich frage Sie: „Sind Sie zu 100 % davon überzeugt, dass unser Finanzsystem in bekannter Art und Weise die nächsten 42 Jahre Bestand haben wird?“

Wenn Sie diese Frage mit einem klaren „Ja“ für sich beantworten können brauchen Sie sich keine weiteren Gedanken machen. Falls Sie diese Frage jedoch nicht zu 100 % mit „Ja“ beantworten wollen bitte ich Sie, sich ab Mittwoch auf unserer neuen Website die Informationen zu holen, die Sie und Ihre Mitmenschen benötigen um den Zyklus Wechsel zu bestehen.

Ich habe in der Zeit von 1974 bis 1977 den letzten Zyklus Wechsel bewusst durch die Personen in  meiner Familie miterleben dürfen. Das war damals schmerzhaft zu beobachten, wie gestandene Persönlichkeiten (Mein Vater als Bankdirektor, mein Großvater als Rohstoffhändler) ziemlich ratlos dem neuen Zyklus gegenüberstanden.

Heute weiß ich, warum dies geschehen ist, warum ich es miterleben durfte und wo meine Aufgabe in der heutigen Zeit liegt.

Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar!

Bernd Schröder
Geschäftsführer Kanada Enterprises GmbH

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